Hey ihr,
Ich habe mir diesmal zieeeemlich viel Zeit gelassen meinen Blog zu aktualisieren… Und auch sonst habe ich mich kaum bei euch gemeldet. Das tut mir echt leid! Aber damit ihr endlich mal mitbekommt, was bei mir so los ist, schreib ich mal wieder was für euch.
Erstmal hier mein Bericht über die Monate Dezember bis März, den ich an Weltwärts, meinen Geldgeber geschickt habe.
Seit März hat sich schon wieder so einiges getan. Jetzt ist ja auch schon anfang Juni. Die zeit vergeht einfach VIEL ZU SCHNELL!!!
Mir geht es hier in Guadalajara immer noch sehr gut. Im zweiten Quartal meines „Anderen Dienstes im Ausland“ in Mexiko bin ich bei der Arbeit noch sehr viel mehr eingebunden als im ersten. Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß, allerdings habe ich immer weniger direkt mit den Kindern zu tun. Ich begleite vor allem die anderen Mitarbeiter meiner Abteilung, wenn es zum Beispiel Besuche in Familien gibt, aber auch wenn Kinder zu einem Arzt, Zahnarzt oder einem Spezialisten gebracht werden müssen. Ansonsten sitze ich vor allem im Büro und verrichte verschiedene Verwaltungsaufgaben. Ich bin weiterhin zuständig für das Archiv, habe aber mittlerweile fast alles archiviert, was sich in den vergangenen Jahren angesammelt hatte. Wenn ich mal im Büro nichts zu tun habe, gehe ich zu den Kindern und spiele mit ihnen.
Mit meinen Arbeitskollegen verstehe ich mich sehr gut, und ab und zu gehen wir nach der Arbeit zusammen aus. Eine meiner direkten Arbeitskollegen ist zur Zeit Rosa Emilia Sandoval Valdez. Der andere Freiwillige und ich nennen sie auch „Mama Rosa“, da wir bei einigen visitas tatsächlich für ihre Söhne gehalten wurden.
Abgesehen von „Mama Rosa“ sitzt in dem Büro noch Adolfo Garcia Benavidez. Mit den beiden verstehe ich mich sehr gut, auch wenn „Mama Rosa“ ab und zu etwas schwierig im Umgang sein kann, sie ist ziemlich altmodisch, was unter anderem darin deutlich wird, dass sie sich jedes Mal bekreuzigt wenn in ihrer Gegenwart ein Wort fällt, das in ihren Augen nicht benutzt werden sollte – das müssen nicht einmal richtige Schimpfworte sein.
Seit Februar haben wir eine neue Mitarbeiterin namens Marta, mit der ich mich auch sehr gut verstehe. Ich begleite sie oft, wenn sie Kinder zu Ärzten und Spezialisten bringt.
Dezember 2010
Der Dezember war sehr ruhig. Nach der Weihnachtsfeier am 17. Dezember hatte ich – wie alle Mitarbeiter – erst einmal Ferien. Ca. 13 Kinder im Heim, die über die Ferien nicht in ihre Familien konnten, sind auf verschiedene Mitarbeiter aufgeteilt worden, und mit ihnen in deren Familien in die Ferien gegangen. Mit ihnen haben sie auch Weihnachten und Silvester gefeiert.
Meine WG war in diesem Zeitraum ausgeflogen. Ich habe im Prinzip den Dezember ganz alleine in meiner Wohnung gelebt. Ich habe diese Wochen aber gut überstanden. Weihnachten habe ich mit meinen Eltern geskyped: Ich war bei der Bescherung in Deutschland mit dabei, mit der Webcam dazugeschaltet. Das war sehr schön, da ich dabei sein konnte, obwohl ich 10 000 entfernt war. Anschließend bin ich in die WG von einem Freund gegangen, um dort in einer kleinen Runde Weihnachten zu feiern. Wir haben eine leckere Lasagne gemacht und anschließend bei Rotwein und Kerzenlicht gegessen. In den nachfolgenden Tagen habe ich mich von der Arbeit ausgeruht und mich dann kurzfristig entschieden, über Neujahr mit einer deutschen Freundin, die auch in Guadalajara ihren Freiwilligendienst absolviert, eine kleine Reise zu machen. Ende Dezember bin ich mit ihr für ein paar Tage in Queretaro und San Miguel de Allende gewesen. In San Miguel de Allende haben wir auch Silvester gefeiert.
Januar 2011
Den Januar über habe ich vor allem gearbeitet. Im Heim hat sich für mich nicht viel verändert. In den ersten Wochen des Jahres haben wir viel aufgeräumt, archiviert und das Büro umgestellt. Außerdem haben wir unsere „Visitas de nuevo ingreso“ vorbereitet – also Besuche bei Familien, die beantragt haben, ihre Kinder im Kinderheim unterzubringen zu dürfen.
Auch im Januar war es in meiner WG noch ziemlich einsam, aber nach und nach sind meine Mitbewohner aus ihrem Urlaub wieder eingetroffen. Außerdem haben wir ein paar neue Mitbewohner bekommen. Ende Januar waren wir dann wieder fast komplett: Canek (Mexikaner, Student, Architektur), Carlo (Mexikaner, Student, Musik), Elodie (Französin, Studentin, Internationale Beziehungen), Hanna (Finnin, Studentin, Internationale Beziehungen), und Melissa (Kanadierin, Assistant teacher im Bereich Französisch).
Februar
Im Februar haben wir in unserer Abteilung eine neue Mitarbeiterin bekommen, Marta, die halbtags arbeitet und dafür zuständig ist, den Arzt, der hier arbeitet, zu unterstützen und Kinder zu Ärzten und Spezialisten zu bringen. Der andere Freiwillige oder ich begleiten sie dabei. Wir bringen zum Beispiel Kinder zum Zahnarzt, Hautarzt, Hals-Nasen-Ohrenarzt, oder ins Krankenhaus, aber auch zu Psychologen oder Neurologen. Die ärztliche Versorgung der Kinder in dem Kinderheim ist an sich sehr gut, solange der hauseigene Arzt die Kinder nicht behandelt. Der Arzt, der hier arbeitet ist eine Katastrophe, trotzdem wird er weiterbeschäftigt, was auch viele Mitarbeiter nicht nachvollziehen können. Der Arzt weigert sich zum Beispiel den Kindern Spritzen zu geben oder Fieber zu messen, weil das in seinen Augen eine Arbeit für Arzthelfer ist. Da wir haben aber keine Arzthelfer haben, werden die Spritzen von anderen, nicht dazu ausgebildeten Mitarbeitern gegeben. Mit Marta verstehe ich mich allerdings sehr gut. Sie ist eine kompetente Mitarbeiterin, die mit viel Herz bei der Sache ist.
Anfang Februar gab es ein langes Wochenende, an dem ich mit meiner gesamten WG an den Strand gefahren bin. Das war das erste Mal, dass ich in Mexiko am Meer war. Wir sind zuerst nach San Blas und von dort dann Richtung Süden nach Sayulita gefahren. San Blas war relativ langweilig. Das Dorf war nicht besonders schön, genauso wie der Strand. Das einzig gute waren die für Surf- Anfänger echt guten Wellen. Wir sind abends auch direkt zu einem Surfbrett-Verleih gegangen und haben uns Bretter ausgeliehen mit denen wir dann richtig schön bei der im Meer untergehenden Sonne surfen konnten. Am nächsten Tag haben wir uns den ganzen Tag am Strand ausgeruht, am Nachmittag haben wir uns dann entschieden weiterzutrampen. Wir haben also unser Zelt abgebaut, alles eingepackt und haben uns auf den Weg gemacht. In dem Ort haben wir uns mit ein paar Lebensmitteln eingedeckt und sind weiter an einen Strand in der Nähe von San Blas getrampt. Dort haben wir uns kurz aufgehalten, und wollten eigentlich auch dort campen, aber uns wurde gesagt, dass es dort nachts sehr viele Mücken gibt. Deshalb haben wir uns nach einem Abendessen und einem leckeren Bananenbrot entschieden ein Stückchen weiterzutrampen. Ca. 10km weiter hat uns der Einheimische, der uns hinten auf seinem Pickup mitgenommen hatte, dann aussteigen lassen, er meinte, dass es dort geeignet wäre zum campen. Erst am nächsten Tag haben wir festgestellt, dass dem nicht so ist: Wir hatten dort im Dunkeln unser Zelt aufgebaut, und dann am Zelt Karten gspielt. Am nächsten Morgen sahen wir dann folgendes: Zum einen, dass der Strand viel hässlicher war als der vorige. Direkt an der Straße standen viele verlassene, halb fertiggestellte Ferienhäuser, kleine Farmen, und andere merkwürdige Gebäude. Alles sah ziemlich verlassen und traurig aus. Das andere, was wir feststellten, war, dass unser 5L Wasserkanister beim trampen irgendwie verloren gegangen sein musste. Wir hatten überhaupt kein Wasser mehr. Das Problem konnten wir glücklicherweise dadurch beheben, dass wir uns mit Steinen Kokosnüsse von den Palmen warfen. Mit dem Kokoswasser konnten wir unsere Zähne putzen, und unseren Durst stillen. Nach einem kleinen Frühstück haben wir uns wieder an die Strasse gestellt um weiter zu trampen. Diesmal wollten wir ganz bis zu dem schönen Ort Sayulita fahren. Der lag aber so weit entfernt, dass wir schließlich im Prinzip den ganzen Tag nur am trampen waren - was allerdings auch ziemlich Spaß gemacht hat. Als wir gegen Abend endlich in Sayulita ankamen konnten wir zum ersten Mal auf dieser Reise auf einem richtigen Campingplatz das Zelt aufschlagen: Wir hatten also Duschen, auf die wir uns alle sofort stürzten! Sayulita ist ein schöner Ort, aber dadurch auch sehr touristisch. Am nächsten Tag sind wir dann von Sayulita im Bus zurueck nach Guadalajara gefahren. Getrampt hatten wir die Tage zuvor schon genug.
Alles in allem war das ein sehr schöner Kurzurlaub, vor allem weil wir uns sehr gut verstanden haben und viel Spaß hatten.
März
Anfang März fand in Mexiko-Stadt mein Zwischenseminar statt, und es hat mir sehr gut gefallen. Genau wie das Vorbereitungsseminar war auch dieses Treffen von Lisa Buddemeier perfekt vorbereitet und durchgeführt.
Es war vor allem schön, Leute vom Vorbereitungsseminar wieder zu treffen. Außerdem war es interessant, Erfahrungen und Geschichten auszutauschen. Das ist auch der eigentliche Zweck unseres Treffens: uns gegenseitig von unseren Erfahrungen zu erzählen. Auf dem Zwischenseminar habe ich gemerkt, dass die Projekte, in denen die anderen Freiwilligen beschäftigt sind, alle sehr unterschiedlich sind. Mein Projekt hat zum Beispiel relativ viel Geld zur Verfügung. Es gibt viele Angestellte, von denen aber die wenigsten direkt mit den Kindern zu tun haben. Die anderen Projekte verfügen oft kaum über ausreichend Mitarbeiter. Oft müssen Freiwillige zum Teil die Arbeit übernehmen, die eigentlich von fest Angestellten ausgeführt werden sollten. Auch die Erfahrungen der Freiwilligen aus anderen Ländern, also Costa Rica, Nicaragua, oder Dominikanische Republik, waren für mich sehr interessant, da die Kulturen dieser Länder doch sehr anders sind, es gibt große Unterschiede zu Mexiko. Es war gut, die eigene Arbeit aus der Distanz und im Vergleich zu den Erfahrungen der anderen zu betrachten, um sie distanzierter einschätzen zu können.
Ich bin insgesamt zufrieden mit meinem Projekt. Es gibt sicherlich Dinge, die mir nicht so gut gefallen. Das ist unter anderem, dass ich relativ wenig mit den Kindern zu tun habe. Andererseits fühle ich mich in dem Büro auch sehr wohl, vor allem, weil ich mich hier von den Mitarbeitern sehr gut integriert fühle. Der nächste Freiwillige sollte am besten einen Weg zwischen diesen beiden Schienen finden. Mit der Stadt bin ich sehr zufrieden, weil sie einfach sehr viel zu bieten hat: Besonders gibt es viele kulturelle Einrichtungen und Events, die fast alle umsonst sind. Außerdem sind die Leute sehr offen gegenüber Ausländern.
Nach dem Zwischenseminar bin ich wieder voll aufgetankt in mein Kinderheim zurückgekehrt. Aber als ich wieder in Guadalajara ankam, fand ich eine E-Mail meiner Eltern vor, dass ich eingeladen war, für eine Bewerbung für einen Studiengang in Deutschland ein dreiminütiges Video einzureichen. Das Thema vorgegebene Thema für das Video war „Die Mitte der Welt“. Nach einigem Überlegen entschied ich mich Interviews zu führen. Hier im Kinderheim war es leider aus rechtlichen Gründen nicht möglich die Kinder zu interviewen und zu filmen. Stattdessen habe ich hier in Guadalajara an verschiedenen öffentlichen Plätzen, aber auch an Schulen interviewt und hatte so am Ende ziemlich viele verschiedene Leute interviewt. Ich habe allen nur eine Frage gestellt: „Was ist für dich das wichtigste in deinem Leben?“ Die Antworten habe ich dann in einem Video hintereinander geschnitten. Mir fehlte dabei aber noch etwas. Also habe ich mit ein paar Freunden zusammen eine Wand in meiner WG bemalt, und den Ablauf des Malens als Stop-Motion Sequenzen in den Film mit eingefügt. Ich war am Ende recht zufrieden mit dem Ergebnis. Leider hat es trotzdem diesmal nicht gereicht, um an der Uni angenommen zu werden. Aber dafür bleibt mir mit dem Video eine wunderbare Erinnerung an die Zeit in Guadalajara, die ich ansonsten in dieser Form nicht hätte.
Also was hab ich im April und Mai gemacht? … Am 6. April musste ich das Video abgegeben haben, für meine Bewerbung für den Studiengang: „Design Medien Kommunikation, Schwerpunkt Film“ an der FH Dortmund. In den ersten Apriltagen habe ich also die letzten Feinschliffe unternommen und es dann übers Internet nach Deutschland geschickt, damit meine Eltern es auf DVD Brennen und abschicken. Ich war eigentlich recht zufrieden mit dem Video. Das Wichtigste für mich war allerdings, dass es mir richtig Spass gemacht hat, das Video zu drehen und zu schneiden, weil ich so gemerkt habe, dass es mir wirklich Spass machen würde etwas in diese Richtung zu studieren!!!
Hier das Video, für die die es interessiert. Ich wurde leider nicht angenommen, Ende April habe ich eine Absage bekommen
http://www.youtube.com/watch?v=NMlo2DqAu_U
Die Kamera für die Aufnahmen hat mir eine Freundin geliehen, Nuria, ich kannte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht gut. Ich hatte sie vorher nur zwei Mal auf Partys bei mir im Haus gesehen. Es war Zufall, dass ich sie angeschrieben habe, als ich gerade die Aufgabe bekommen hatte das Video zu machen. Aber es hat sich gelohnt. Sie hat mir ihre Kamera geliehen, und mich ausserdem in die Schule eingeladen, in der sie ihr Praktikum macht, um dort Aufnahmen zu machen. In diesem Zusammenhang war ich also zwei Mal in ihrer Schule. Wir haben uns dann öfter gesehen in der nächsten Zeit. Auch als das Video dann fertig war haben wir uns weiter getroffen. Seit Ende April sind wir jetzt zusammen. Wir haben eine schöne Zeit zusammen, auch wenn wir beide wissen, dass wir nur bis September Zeit haben, da ich danach nach Deutschland zurück muss, und eine Fernbeziehung ncht wirklich in Frage kommt. Das blöde daran ist, dass die Zeit jetzt noch schneller vergeht als vorher schon. Deshalb kommt es mir jetzt schon so vor als ob ich in ein paar Tagen zurück nach Deutschland muss. Ich freu mich natürlich auch auf Deutschland. Vor allem, weil wir ne Zeit lang in der ganzen Familie zusammen sein können, und niemand von den Kindern im Ausland sein wird. =) Aber ich werde Mexiko doch sehr vermissen!!! Ich habe mich auch entschieden mich ausser in Deutschland auch in Mexiko an Unis zu bewerben. Da ich aber erst zum Sommersemester anfangen könnte werde ich auf jedenfall erstmal in Deutschland anfangen zu studieren. Ausserdem ist es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass ich hier tatsächlich anfange zu studieren.
Im April habe ich also schon ziemlich viel mit Nuria unternommen. Ich war einen Tag mit ihr, ihrer Patentante bei der sie wohnt, und zwei Onkeln in Ocotlan, das war ganz schön wir waren dort an einem Ort an dem „die Energie aus dem Univerum in einem Strahl auf die Erde herabfällt“… … naja, aber der Ausflug war trotzdem ganz schön. Wir haben danach ein Picknick auf der Plaza von Ocotlan gemacht, was sehr schön war.
In den Osterferien war ich dann mit den Leuten aus meiner WG für 3 Tage im Urlaub. Wir waren am Strand von Maruata in Bundesland Michoacan. Das war sehr schön, auch wenn es nur sehr kurz war. Anschließend habe ich viel mit Nuria und einer Freundin von ihr aus Tijuana unternommen, die Nuria für eine Woche besucht hat. Wir waren unter anderem einen Tag in Chapala mit ein paar anderen Freunden von Nuria, was sehr lustig war, obwohl Chapala nicht viel zu bieten hat. Aber wir waren auf einer Dachterrasse in einer Bar, und haben dann dort eine Wasserschlacht mit den Kellnern angefangen. Wir waren alle zum Schluss total durchnässt, hatten aber sehr viel Spaß! Außerdem hat uns die Sonne die mittlerweise echt ziemlich stark wird, uns ziemlich schnell wieder getrocknet. Einen Tag später habe ich dann Nuria und ihre Patentante auf eine Taufe begleitet. Es war das erste mal, dass ich in einer Messe in einer Kirche in Mexiko war. Es war nicht so meeeega interessant muss ich sagen… aber es war ganz schön mal in einer Messe gewesen zu sein. Auf der Tauffeier danach gab es allerdings sehr gute Mariachis. Der Vater von dem getauften Kind ist selbst Mariachi und hat die meisten der Lieder gesungen. Hier mal ein Beispiel für Mariachi-Musik, für die, die sie noch nicht kennen.:
http://www.youtube.com/watch?v=49njExwmbEg&feature=fvst
Die nächsten Wochen habe ich nicht viel Spezielles gemacht. Ich habe mich fast täglich mit Nuria getroffen. Oft gehen wir nur zusammen irgendwelche Besorgungen machen und trinken dann irgendwo zusammen einen Kaffee, naja wir gehen in ein Cafè und trinken meist irgendetwas Kaltes =). Jetzt am letzten Wochenende sind wir Kleider angucken gewesen. Sie braucht eines für ihre Graduación, also die Abschlussfeier ihres Bachelors am 9. Juli, also an meinem Geburtstag. Ich werde also das erste Mal an meinem Geburtstag einen Anzug tragen müssen. Den werde ich mir hier wahrscheinlich leihen. Zu Ihrer Graduación wird ihre Familie aus Tijuana und ihre Schwester aus Dallas kommen.
Dieses Wochenende werde ich wahrscheinlich nach Mazamitla fahren. Wir wollen mit einer relativ großen Truppe in eine Cabaña, also ein Ferienhaus. Mazamitla ist ein Dorf im Wald in den Bergen und soll sehr schön sein. Am bekanntesten ist für Mazamitla, dass man sich Quads ausleiht, und damit durch die „Wüste“ fährt, wobei ich nicht genau weiß was mit Wüste wirklich gemeint ist, da es ja angeblich in einem Wald sein soll.
Sooo, ich denke das wars erstmal von mir hier in Guadalajara, ich versuche mich ab jetzt öfter zu melden…
, wobei bald ist es ja auch schon wieder vorbei… :-/
Liebe Grüsse aus Guadalajara
Euer Keno







































































































































































































